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Gedanken zu Ostern

      Ein paar Predigtgedanken eines Pastors .......

Liebe Leser/innen,

als Erdenbürger sind wir zwei Dinge selbstverständlich gewöhnt:
Wer atmet, lebt; wer nicht mehr atmet, ist tot.
So einfach ist das.
Es gibt in unserer innerweltlichen Erfahrungswelt nur zwei Zustände:
Man lebt, oder man ist tot.
Eine andere Dimension des Lebens kommt nicht vor.

Deshalb suchen die Frauen am Ostermorgen selbstverständlich
den Leichnam ihres Herrn und Meisters Jesus da, wo wer hingehört:
in seinem Grab.
Bis Karfreitag hatte er gelebt;
nun ist er tot. Punkt.
So einfach ist das. Scheinbar.

„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?
                             Er ist nicht hier, er ist auferstanden.“


Völlig unverständlich erscheint die Botschaft der Engel am Grab.

Ist Jesus nun tot oder lebendig? Beides nicht.
Er ist von den Toten auferweckt worden durch Gott,
seinen himmlischen Vater, verwandelt worden in eine neue ewige Existenzform.

Er ist nicht mehr tot, aber er lebt auch nicht so wie die lebenden Erdenbürger.
Alles ist anders.
Gott hat etwas so unfassbar Neues angefangen,
dass es den Rahmen aller innerweltlichen Erfahrung und Vorstellung sprengt.
Erst langsam begreifen die suchenden Frauen und dann die verzagten Jünger,
dass am Ostermorgen das passiert ist,
wovon Jesus immer wieder gesprochen hatte,
was sie aber nie wirklich verstanden hatten.

Auferweckung.

                  Auferstehung.

                                       Ewiges Leben.

Neue Dimensionen.
Nicht: der Tod ist das kurze Ende eines langen Lebens,
        sondern: der Tod ist der kurze Anfang eines ewigen Lebens.

Ab jetzt beginnt das eigentliche Leben für Jesus-Leute erst mit dem Tod.
Aber diese Aussicht macht sie erst recht lebendig für ihr irdisches Leben und Handeln vor ihrem Tod.
Die Wandlung, die die Jüngerinnen und Jünger von Jesus erlebt haben,
nachdem sie seine Auferstehung ernst genommen hatten,
sucht ihresgleichen.
Noch nie hat eine Erfahrung Menschen so umfassend verändert.
Die Botschaft

„Er ist auferstanden!“


hat sie zu den hingebungsvollsten Christen aller Zeiten gemacht,
                                      deren Wirkungsgeschichte locker bis heute reicht.

 „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?
       Er ist nicht hier, er ist auferstanden.“


Diese Frage gilt auch heute uns allen, ja allen.

„Wer’s glaubt, wird selig ...“

sagt man spöttisch.

Aber genauso ist es:

Wer der Auferstehung Jesu Christi glaubt,
sich dem Auferstandenen persönlich anvertraut für Zeit und Ewigkeit,
wird ,selig‘, wird gerettet,
wird selbst eines Tages verwandelt werden zum ewigen Leben.

Mir reichen die neutestamentlichen Auferstehungsberichte
und die persönlich erfahrene Gewissheit,
dass Jesus tatsächlich unter uns ewig lebt,
vollkommen,
um mich selbst ihm für meine Lebenszeit
und für die ganze Ewigkeit anzuvertrauen.
Dazu lade ich Sie und Dich auch ein.

Denn Ostern ist so viel mehr als ein schönes Wochenende im April.

Ostern verwandelt den, der Ostern wirklich begreift!


In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern dieses Gemeindebriefes ein frohes und gesegnetes Osterfest!

 

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             Noch ein paar wertvolle Links:

 

              - der dritte Tag

            

             - Die Kraft des Auferstandenen erfahren!

Regelmässig zum Osterfest widmen grosse Zeitschriften ihr Titelthema der Person Jesus Christus. In gleicher Regelmässigkeit werden darin Leute interviewt, die die Auferstehung von Jesus für ein Märchen halten. Vom Theologieprofessor bis zum Strassenmusikanten behaupten sie alle, Jesus sei niemals auferstanden, sondern wie jeder andere Mensch im Grab verwest. Damit vertreten sie die Meinung der Menschen, die sich zwar Christen nennen, aber nur noch "christentümlich" leben.

Mehr dazu im Artikel ......

                          - "Ist Jesus nicht auferstanden,
                              ist unsere Predigt vergeblich"

                   

Schon immer stellte der christliche Glaube an die Auferstehung eine Zumutung für menschliches Denken dar, der Zweifel daran erscheint sozusagen als schriftgemäß. Doch an der eigenen Haltung genau zu dieser Zumutung entscheidet sich unser christlicher Glaube. Nicht unsere Vernunft ist Maßstab für das, was wir glauben, sondern unser Glaube verwandelt unser Denken, wenn wir in einer lebendigen, geistgewirkten Beziehung zu Gott-Vater und seinem menschgewordenen Sohn leben.

Mehr dazu im Artikel ....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

geschrieben am 19.04.2017 um 23:45 Uhr.

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